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„Gewalt ist, wenn jemand verletzt wird.“ So versuchte ein Schüler eine Definition.
Die Lehrkräfte Frau Poiger und Herr Gsödl hatten vergangenen Mittwoch etwas Besonderes für die siebten Jahrgangsstufen vorbereitet. Stift und Block blieben an diesem Tag in der Tasche, stattdessen waren Rollenspiele und Diskussionen angesagt. Die Schüler*innen, die allesamt engagiert mitarbeiteten, sollten im Dialog Konflikte besser verstehen lernen und wichtige Verhaltensweisen einüben.
Gemäß dem Konzept „Pack ma’s“ der Dominik-Brunner-Stiftung widmete man sich den Themenbereichen Gemeinschaft, Zivilcourage, Vertrauen und Gewalt. Gemeinsam wurden die Übungen verschiedenen Leitsätzen zugeordnet, die als Orientierungshilfe dienen sollen. Diese lauteten:

  • „Ein ungelöster Knoten gehört zum Leben dazu.“
  • „Ich achte auf die anderen.“
  • „Wir achten auf eine gute Gemeinschaft.“
  • „Das Opfer legt fest, ob Gewalt vorliegt.“
  • „Wir grenzen andere nicht aus.“


Schüler*innen und Lehrkräfte waren sich am Ende des anstrengenden Tages einig, dass die Veranstaltung einen Mehrwert für das Klassenklima bot. In diesem Sinne: „Pack ma’s!“

Artikel von Simon Dienst

 

Schüler*innen üben, ihre Wohlfühlzone zu verteidigen.

 

Symbolisches Lösen eines Knotens

 

 

„Medien? Was ist das genau? Was sind Apps, was ist Google und welche Funktionen, aber auch Gefährdungen birgt das Internet?“

Diesen und weiteren Fragen durften sich die Schülerinnen und Schüler der beiden 3. und 4. Klassen der Grundschule St. Stephan im Rahmen der Projektreihe „Medien und Ich“ widmen. Gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Frau Heuschneider und dem Jugendsozialarbeiter Herr Schmitt wurden die Themen auf spielerische Weise behandelt. Mittels Gesprächsrunden sollte ein kritisches Bewusstsein zum Themenkomplex geschaffen werden.

Es kam zu regem Austausch der Schülerinnen und Schüler, eigenes Medienverhalten wurde kritisch reflektiert und dank gemeinsamer Arbeit im Stuhlkreis war auch für Spiel und Spaß gesorgt. 

Artikel von Christian Schmitt

„Ich brauch' jetzt dringend einen Kaffee!“ – Auf Nachfrage von Frau Karl vom Verein 1:1 bestätigt die Mehrheit der Schüler*innen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe Personen zu kennen, die erst durch eine Tasse Kaffee sozial verträglich werden.
Der Begriff „Sucht“ lässt die meisten von uns an Rauschgifte denken, an Personen, die in gefährlich anmutenden Stadtvierteln fragwürdige Substanzen austauschen. Die Tatsache, dass jeder alltäglich mit potenziellen Suchtmitteln in Berührung kommt, wird oft vergessen.  Die Schüler*innen hatten im Rahmen des Workshops zum Thema Suchtmitteln die Möglichkeit, im Dialog zu erarbeiten, welche potentielle Suchtgefahr für jeden von uns besteht, ob durch den bereits erwähnten routinierten Kaffeegenuss, Fast Food, digitale Medien oder Schokolade. Zigaretten, Alkohol, aber auch „härtere Drogen“ waren ein Thema. Hierbei kamen auch die Anzeichen zur Sprache, die auf abhängiges Verhalten hinweisen können.
Besonders beeindruckend scheint die Einschätzung der Schüler*innen, dass ein „Feierabendbier“ durchaus in Ordnung sei, täglicher Alkoholkonsum jedoch bedenklich. Hierzu wurde von der Referentin gesellschaftlicher Einfluss auf Suchtverhalten thematisiert.

Im zweiten Teil des Workshops berichtete ein ehemals Suchtabhängiger von seinen Erfahrungen. Die Schüler*innen lauschten interessiert den Schilderungen. Die Suchtkrankheit des 40-Jährigen habe vor mehr als 20 Jahren mit Alkohol begonnen und sich auf beinahe alle chemischen Substanzen gesteigert. Mittlerweile ist die Sucht sei etwa 1,5 Jahren durch die Hilfe des Vereins 1:1 unter Kontrolle. Mehrere Entzüge, der Verlust sozialer Kontakte und der Familie waren Themen, die die Schüler*innen durch ihre anschließenden Fragen näher erläutert bekamen.
Durch die Offenheit des Betroffenen wurde den Jugendlichen ein genaues Bild der Folgen einer solchen Suchterkrankung gezeichnet.
Die 120-minütige Veranstaltung sollte einen Beitrag zur Präventionsarbeit leisten, was gemessen an der regen Beteiligung der Schüler*innen gelungen sein dürfte.

 

Artikel von Simon Dienst

Schnipseln war angesagt. Für wen? Natürlich für Simon Dienst von „JAS“, der Jugendsozialarbeit an Schulen und Erzieherin Tina Schötz, die ein Ferienangebot für unsere Alburger Schüler in den Pfingstferien umsetzten. Schnipseln, weil auch was gegessen werden sollte. Paprikastreifen, dazu kleine Snacks und auf dem Heimweg ein Besuch in der Eisdiele.

An der Donau wurde zunächst im Schatten bei hitzigen Temperaturen gechillt. Aber lange konnten sich die Schüler nicht stillhalten. Fußball war angesagt. Nach einem weiten Pass in – die Donau – war die Partie abrupt zu Ende. Jetzt kreiste die Frisbee-Scheibe. Bei einer spontanen Foto-Session hatten die Schüler viel Spaß. Auch die Lehrer Andrea Weber und Bernd Vogel statteten einen kurzen Besuch ab. Am späten Nachmittag endete die Aktion wieder an der Staubinger Schule. Fazit: Wiederholung ist gesichert.

 

Artikel von Bernd Vogel

 

Vor Kurzem besuchten die engagierten Mitarbeiter der Wasserwacht Parkstetten den AWO-Hort KIK an der Schule St. Stephan in Alburg. Christine Sucker und ihre Kolleginnen Lea Sucker und Lisa Hitzinger stellten den Kindern ihr Präventionsprogramm vor. Auf spielerischer Art und Weise lernten die Kinder das Verhalten im und am Wasser. Sie lernten dabei, dass es nicht nur den allseits bekannten Rettungsring gibt, sondern dass man auch mit einem Seil, einer Boje oder sogar der eigenen Kleidung einem Menschen aus dem Wasser helfen kann. In zwei Kleingruppen aufgeteilt, durften die Kinder das Gelernte auch gleich in die Tat umsetzen. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Einsatzfahrzeuges der Wasserwacht mit angehangenem Rettungsboot. Die Mitarbeiter der Wasserwacht, Max Dreier und Dominik Englberger, beantworteten alle Fragen und erklärten Fahrzeug und Ausrüstung.

 

Artikel von Christina Eisel

 

 

U-18-Wahl in der Mittelschule

Unter echten Wahlbedingungen durften die Schülerinnen und Schüler der 7. – 10. Klassen an unserer Schule am 17. Mai zur Europawahl antreten. Jugendsozialarbeiter Simon Dienst hatte eine ganze Menge Informationen zusammengetragen, die er zusammen mit Lehrer Bernd Vogel an der Wand vor dem Pausenverkauf präsentierte.

So konnten sich alle Jungwähler über die einzelnen Parteien und deren Ziele informieren. Insgesamt standen 40 Möglichkeiten zur Auswahl. In echten Wahlkabinen machten die Kinder und Jugendlichen ihr Kreuz und kamen so erstmals praktisch mit Politik in Berührung.

Schülersprecherin Violetta Flat, Kimberly Kusche, Jessica Schinharl und Alina Eisenmann, alle Klasse M 10, hatten die Wahl perfekt organisiert. Schon zwei Stunden nach Schließung des Wahllokals waren alle Stimmen ausgezählt und die Ergebnisse in einer bunten Grafik im Schulhaus präsentiert.

Bei der nächsten U-18-Wahl wird es vielleicht im kommenden Schuljahr um die neue Zusammensetzung des Straubinger Stadtrats gehen. Wer weiß?

 

Artikel von Bernd Vogel

 

 

Stimmabgabe durch Wahlteilnehmer Nico

 

Armbänder als Erinnerung an die U-18-Europawahl

 

Jugendsozialarbeiter Simon Dienst

 

Wahlhelferinnen Violetta und Kimberly unmittelbar vor dem Auszählen der Stimmen

Das Polizeipräsidium Niederbayern in der Polizeidienststelle Straubing feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen.

Anlässlich dieses zehnjährigen Jubiläums besuchte das Maskottchen des Polizeipräsidiums Niederbayern, der Löwe "Lexi", und Katrin, eine Polizistin des Polizeipräsidiums, unsere Grundschule.

Lexi begrüßte jeden Schüler mit "Pfotenschlag" am Eingang der Turnhalle und ließ sich sogar ein bisschen von uns streicheln.

Katrin stellte einige Fragen z. B.: "Wie überquert man richtig die Straße?" "Welche Angaben sind bei einem Notruf für die Polizei wichtig?" "Soll ich mich als Mutprobe zum Stehlen überreden lassen?" Für jede richtige Antwort gab es von Lexi ein kleines Geschenk als Belohnung.

Auch wir durften Fragen an Katrin und Lexi stellen. Die Beantwortung unserer Fragen war für die beiden gar nicht so leicht. "Wie viele Einsätze gibt es in Niederbayern pro Jahr?" (In Straubing sind es pro Tag ca. 30 Einsätze.) "Was war bisher der schwierigste Einsatz?" (Raubüberfälle sind schwierig.)

Am Ende luden Lexi und Katrin uns zur großen Jubiläumsparty ein. Diese findet am  1. Juni im Aquatherm statt. Es sind eine Menge toller Attraktionen geplant: Großes Puppentheater mit der größten Bühne Europas, Bobbycar-Rennen, Wettlauf mit "Blitzen" beim Zieleinlauf, Pommes und Burger zur Stärkung und noch vieles mehr...Katrin und Lexi haben uns alle zu diesem Fest eingeladen und wir freuen uns schon auf das Wiedersehen.

 

 

Schüler zusammen mit dem Maskottchen "Lexi"

Am Dienstag, den 7.5.2019, fuhren wir, die Klassen 8a und 8b, mit unseren Klassenleitern, Herrn Höhendinger und Herrn Trum, von der Schule St. Stephan Alburg zum KZ-Flossenbürg.

Dort kamen wir um ca. 10:11 Uhr an. Vor der Führung durch das KZ besprachen wir noch die Verhaltensregeln. Wir begrüßten den Mann, der uns durch das Konzentrationslager führte. Zuerst gingen wir in die Kommandantur. Wir sahen eine Karte von dem alten Lager. Danach bewegten wir uns in die Wäscherei. Dort sahen wir auch den alten Duschraum. Wir sammelten uns wieder auf dem Appellplatz. Als nächstes liefen wir zu einem Krematorium. Dort war auch das Tal des Todes, es ist eine Gedenkstätte für die Toten. Danach machten wir uns wieder auf zum Appellplatz und die Führung wurde beendet. Bevor wir wieder zurückfuhren, machten wir noch Brotzeit. Die Rückfahrt war um ca. 12:46 Uhr und an der Schule kamen wir etwa um 14:43 Uhr an.

Die Führung fand ich sehr interessant. Der Mann, der uns herumgeführt, hatte hat alles sehr gut und verständlich erklärt. Ich fand auch gut, dass wir Bilder machen durften.

 

Schülerartikel der AG-Mediengestaltung

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